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Es ist vollbracht! Thuner Parlament sagt „ja“ zur Städte-Initiative Thun

Am 12.12.2014 stimmte der Thuner Stadtrat über die Städte-Initaitve ab und nahm diese mit 20:19 Stimmen an. Dank einem breit abgestützten, überparteilichen  Komitee, dem auch Stadträtinnen und Stadträten der Parteien SP, Grüne, EVP, EDU, GLP, FDP und BDP angehören, konnte die Mehrheit knapp erreicht- und ein Stück verkehrspolitische Geschichte geschrieben werden.

Nun ist der Gemeinderat aufgefordert das verlangte Reglement zu erarbeiten, dass die Grundlage für die Thuner Verkehrspolitik werden soll. Der Mehrverkehr soll möglichst mit Fuss- Velo und öffentlichem Verkehr aufgefangen werden, damit die Lebensqualität bleibt und die Strassen weniger mit Stau belastet werden.

Für Auskünfte: Andrea de Meuron, Co – Präsidentin Verein Städte – Initiative Thun (079 695 75 75)


Das Ziel der Initiative ist die Förderung des Fuss- Velo und des öffentlichen Verkehrs zu Gunsten weniger Stau, einer sauberen Luft, weniger Lärm und einer gesteigerten Lebensqualität.

Wieso braucht es die Städte – Initiative in Thun?

Nach erfolgreichen Städte – Initiative Abstimmungen in den Städten St. Gallen, Zürich, Winterthur, Basel, Luzern und im Kanton Genf waren sich die Initianten einig, dass auch Thun eine Städte – Initiative braucht.

Die Thuner Verkehrspolitik wird durch das Agglomerationsprogramm des Bundes vorgegeben.

Das der 1. Generation stammt aus dem Jahr 2002 und sieht Maßnahmen zu Gunsten des motorisierten, des öffentlichen und des Langsamverkehrs (Fuss- und Veloverkehr) vor. Damit die gewünschte Wirkung-  Verkehrsverbindung und Verlagerung auf umwelt – und platzsparenden Verkehrsmittel – erzielt werden kann, gilt es die Massnahmen für alle drei Verkehrsmittel umzusetzen.

In Thun wurde jedoch der Fuss- und Veloverkehr vernachlässigt und Investitionen in den motorisierten Individualverkehr prägen die Verkehrspolitik.

Ein kurzer Rückblick gefällig:

  • 6 Mio. Steuergelder an das Parkhaus Schlossberg mit einem Kostenpunkt von rund 40 Mio.
  • 6 Mio Steuergelder  an den Ausbau der Weststrasse, Anteil Stadt  knapp 1 Mio.
  • 120 Mio. ByPass Thun Nord, ein Projekt des Kt. Berns, davon 80 Mio. für Strassen
  • 100’000 jährliches Budget der Stadt Thun für den Veloverkehr, welches in der Vergangenheit wiederholt nicht einmal ausgeschöpft wurde
  • Fehlende Umsetzung der Massnahmen des Agglomerationsprogram zu Gunsten des Fuss – und Veloverkehr (Velostation hinter dem Bahnhof, Querung Scherzligen – Schadau, Fuss- Veloverbindung Bahnhof – Selve – Schwäbin, Unterführung Regiebrücke usw.)
  • Fehlende Veloabstellplätze in der Innenstadt und am Bahnhof

Wir sind der Meinung, dass diese Politik in die falsche Richtung zielt. Damit das prognostizierte Verkehrswachstum nicht zu noch mehr Stau, Lärm-  und  Luftbelastung führt, gilt es die Alternativen Fuss- Velo und öffentlichen Verkehr attraktiv zu gestalten.

Günstige Preise für das Busticket, genügend gedeckte Veloabstelllplätze, gute öV Verbindungen, Velohauslieferdienst nur um einige Beispiele zu nennen.

Nur so werden diese Angebote genutzt, und ein Umsteigen auf ökonomische, effiziente und umweltfreundliche Verkehrsmittel findet statt.

Der Besuch der folgenden Seiten gibt einen Überblick über die Forderungen der Initiative und die Argumente.

Das die nötigen Unterschriften innert Rekordzeit gesammelt werden konnten, zeigt wie wichtig der Bevölkerung das Anliegen ist.

Strasse frei, für diejenigen, die sie wirklich brauchen und Schutz den Wohnquartieren vor unnötigem Mehrverkehr!

Andrea de Meuron, Grossrätin und Co- Präsidentin Städte-Initiative   Thun